Wenn schnelles Geld doch nicht leicht verdient ist


Das Angebot klingt verlockend. “Arbeiten von zu Hause aus.” “Nur ein paar Stunden am Tag.” “Verdienen Sie bis zu 10% Kommission.” “Keine Erfahrung notwendig.”

Durch diese attraktiven Versprechungen angelockt, stimmen Sie zu, für eine Firma zu arbeiten, die weltweite Geldtransfers durchführt Die Abwicklung scheint einfach zu sein. Sie brauchen nur Ihre Bankkontodetails bekanntgeben, so dass Ihr „Arbeitgelder“ Geld auf Ihr Konto einzahlen kann. Alles was Sie daraufhin zu tun haben, ist 10 Prozent Kommission abzuziehen und den Restbetrag über ein Geldtransferservice an eine dritte Partei zu senden.

Das Unternehmen scheint seriös zu sein. Es werden detaillierte Angaben über die Art der Arbeit gemacht und Sie werden vielleicht sogar von der Personalabteilung der Firma kontaktiert. Da das Geld über ein seriöses Geldtransferservice wie Western Union überwiesen werden muss, erhalten Sie einen Link zur Western Union® Website und Details zur Geldsendung. Sie werden angewiesen, bei Nachfrage vorzutäuschen, das Geld an Freunde oder Familienmitglieder zu senden. Der „Arbeitgeber“ erklärt, dass dies die einfachste Methode ist, um Zeit zu sparen und den Aufwand für das Ausfüllen von zusätzlichen Formularen, welche bei einer firmeninternen Überweisung anfallen würden, zu minimieren.

Leider ist Ihr „Arbeitgeber“ ein verbrecherisches Unternehmen. Aufgrund Ihrer Zustimmung zu einer Geldsendung im Namen dieser „Firma“ machen Sie sich unwissentlich der Straftat der Geldwäsche schuldig und können strafrechtlicht verfolgt werden.

Eine andere Version des “Jobbetrugs”

Im Gegensatz zum Jobbetrug, bei dem „Angestellte“ für ihre Uniformen bezahlen oder Bearbeitungsgebühren im Voraus bezahlen sollen, müssen Sie bei dieser Betrugsmethode nicht Ihr eigenes Geld investieren. Stattdessen werden Sie angeworben, um unwissentlich beim Transferieren von illegal erworbenen Gewinnen behilflich zu sein.

Um Spuren zu verwischen, rekrutieren kriminelle Organisationen unverdächtige Personen als „Kuriere“. Wie im obigen Beispiel gezeigt, wird Geld auf die Konten dieser Personen überwiesen und dann über ein Geldtransferservice an eine dritte Partei gesendet, damit die Täter und das gestohlene Geld schwieriger aufzuspüren sind. Nachfolgend finden Sie ein paar Sicherheitshinweise, um ein solches Szenario zu vermeiden:

  • Wenn Sie als Teil Ihres Jobs oder als Antwort auf eine Anzeige „Arbeiten Sie von zu Hause aus“ um eine Geldsendung ersucht werden, kontaktieren Sie den Western Union Kundendienst und fragen Sie nach einem Spezialisten für Betrugsdelikte. Unsere Betrugsexperten können Ihnen bei Ihrer Einschätzung behilflich sein, ob es sich um eine seriöse oder illegale Transaktion handelt.

  • Vorsicht, wenn Sie unaufgefordert ein Angebot bekommen, das zu gut klingt, um wahr zu sein. Natürlich ist man versucht, ein solches Angebot, das viel Geld ohne große Mühe verspricht, zu akzeptieren. Allerdings werden solche Angebote für gewöhnlich in betrügerischer Absicht gemacht.

  • Denken Sie daran, dass Western Union Ihnen rät, sein Geldtransferservice nicht für Geldsendungen an Fremde oder Unbekannte zu verwenden.

  • Wenn Sie mit einer unbekannten Firma oder Agentur zu tun haben, kontaktieren Sie Ihr Verbraucherschutzbüro um herauszufinden, ob bereits Beschwerden darüber vorliegen.

  • Seien Sie wachsam, wenn Ihnen jemand Anweisungen erteilt, wie sie auf Fragen von Western Union antworten sollen. Da die Möglichkeit eines Betrugs besteht, raten wir Ihnen, auf jeden Fall zu einer Lüge zu greifen.

Western Union nimmt Konsumentenbetrug sehr ernst. Wir bringen unseren Kunden große Wertschätzung entgegen und wissen, wie hart sie für ihr Geld arbeiten. Wenn nun unsere Kunden Opfer eines Betrugs werden und Geld verlieren, bedeutet dies auch einen Verlust für uns. Daher arbeiten wir hart daran, das Bewusstsein für die verschiedenen Methoden des Konsumentenbetrugs zu schärfen.

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